Die Stiftung


Die Stiftung engagiert sich in den Bereichen Tierschutz, Gewaltprävention für Jugendliche sowie Unterstützung von Frauenhäusern.

Wir wählen gezielt Projekte gemeinnütziger Vereine aus, prüfen deren Qualität und begleiten sie von der Finanzierung bis zur Umsetzung. Dabei stellen wir sicher, dass die eingesetzten Mittel zweckgebunden verwendet werden und die angestrebten Ziele erreicht werden. Nach Abschluss eines Projekts wählen wir auf Basis eines Kriterienkatalogs neue Vorhaben aus – so bleibt unsere Arbeit wirksam, nachhaltig und transparent.
Gemäß unserer Satzung üben wir unsere Arbeit ehrenamtlich aus. Somit fließen alle finanziellen Mittel in unserer Projekte.

Uns ist bewusst, dass es eine Vielzahl an förderungswürdigen Projekten gibt, gleichwohl können wir uns nur auf eine begrenzte Zahl von unterstützenswerten Initiativen konzentrieren. Die Auswahl erfolgt aber immer wieder neu und kommt so auch anderen Projekten zugute.

Anerkennungsurkunde vom 27.02.2025

Ulrike Maria Pietsch


Ulrike Maria Pietsch

Seit vielen Jahrzehnten setze ich mich mit großer Leidenschaft für soziale Gerechtigkeit, Gewaltprävention und den Schutz von Mensch und Tier ein.

Bereits in den 1970er Jahren engagierte ich mich in der Frauenbewegung und lernte dabei die oft tabuisierte Gewaltproblematik kennen. 1979 war ich Mitbegründerin des ersten Mainzer Frauenhauses – eines der ersten autonomen Frauenhäuser überhaupt in Deutschland. Dort übernahm ich die Beratung von Frauen in akuten Notsituationen. Diese Arbeit hat mich geprägt und meinen weiteren Lebensweg entscheidend beeinflusst: Immer wieder habe ich mich für soziale Projekte stark gemacht, die von Gewalt betroffenen Menschen neue Perspektiven geben.

Ein weiterer wichtiger Schritt war für mich die Arbeit mit langzeit-arbeitslosen Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus prekären Verhältnissen. Das Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft entwickelte in den 1980er Jahren Projekte, um jungen Menschen aus dem Drogen-, Gefängnis-und Prostitutionsmilieu eine Chance auf Integration in den  Arbeitsmarkt zu geben. Die Gespräche mit diesen jungen Frauen und Männern öffneten mir damals die Augen für den sozialen Teufelskreis, in dem diese Personen gefangen waren: mangelhafte Bildung, zerrüttete oder überforderte Familien, soziales Umfeld mit negativem Einfluss, wenig Chancen auf dem Arbeitsmarkt, kein Einkommen, etc.
Die Arbeit und die Erfolge zeigten mir jedoch, dass es gelingen kann, etliche Teilnehmende in dauerhafte Arbeit und weg vom „Milieu“ zu bringen. Wie? Mit Unterstützung und Alltagshilfen, Zuwendung, Respekt, „direkter“ Sprache und liebevoller Konsequenz. Dieser Thematik gilt bis heute mein Interesse und privater Einsatz.

Gleichzeitig begleitet mich der Tierschutz seit meiner Kindheit. Tiere aus dem Tierschutz waren stets Teil meines Lebens und ihr Schutz liegt mir besonders am Herzen. Das Elend der Straßenhunde, die Grausamkeit in den Tötungsstationen, die Schicksale der Tiere in der Qualzucht etc. entsetzt mich. Es war mir schnell klar, dass hier etwas getan werden muss.

Mit der Ulrike Maria Pietsch Stiftung möchte ich nun gemeinsam mit meinem Großneffen Carl Grützner gezielt Projekte unterstützen
- für Menschen: durch Gewaltprävention für Jugendliche und Hilfe für von Gewalt betroffenen Frauen
- für Tiere: mit Tierschutz-Projekten, bis hin zur Unterstützung von Tierhospizen.
Die Stiftung ist für mich ein Herzensanliegen: Sie soll das Bewusstsein für Gewalt gegen Menschen wie auch gegen Tiere schärfen und zugleich ganz konkret Hilfe leisten. Es geht darum, Aufmerksamkeit zu schaffen, Solidarität zu fördern und praktische Unterstützung zu ermöglichen.

Mit dieser Stiftung möchte ich meine jahrzehntelangen Erfahrungen gebündelt einbringen und einen Beitrag für eine menschlichere, achtsamere und gewaltfreiere Gesellschaft leisten.

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Damit Ziele und Ideale
über das eigene Leben hinaus wirken können.

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Damit Ziele und Ideale
über das eigene Leben hinaus wirken können.

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Carl Grützner


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»Tiere begleiten mich, seit ich denken kann. Sie waren Teil meines Alltags, meiner Familie und meines Aufwachsens. Sie waren immer da, ganz selbstverständlich, und genau deshalb kann ich mir ein Leben ohne Tiere heute nicht vorstellen.«

Umso schwerer fällt es mir zu sehen, unter welchen Bedingungen viele Tiere leben müssen. Sie leben in Angst, leiden an Krankheiten, werden misshandelt oder wie ein Gegenstand behandelt. Das sind Zustände, die für mich nicht hinnehmbar sind.

Mit meiner Arbeit in der Ulrike Maria Pietsch Stiftung möchte ich einen Beitrag dazu leisten, genau hier etwas zu verändern. Für mich ist Tierschutz kein eng begrenzter Begriff, sondern ein großes Ganzes. Artenschutz, Artenvielfalt, Landschaftspflege, die Rettung einzelner Tiere oder die Unterstützung von Tierhospizen gehören für mich untrennbar zusammen. Jedes Leben zählt, unabhängig von Art oder Herkunft. Unter diesem Leitgedanken möchte ich Projekte fördern, die das Wohl von Tieren nachhaltig verbessern.

Neben dem Tierschutz engagiere ich mich seit vielen Jahren im Kampfsport und habe selbst einen gemeinnützigen Verein gegründet. Dabei habe ich sehr deutlich erlebt, wie groß der Bedarf an Gewaltprävention und Selbstverteidigung ist, insbesondere für diejenigen, die in unserer Gesellschaft oft zu den Schwächeren gehören. Gleichzeitig habe ich erfahren, wie schwierig es für Vereine und Initiativen ist, die notwendige finanzielle Unterstützung zu erhalten, obwohl ihr gesellschaftlicher Mehrwert unbestritten ist.

Gerade deshalb liegt mir der Schutz von Frauen und Kindern besonders am Herzen. Frauenhäuser leisten unverzichtbare Arbeit, Kinder brauchen Perspektiven, Halt und Förderung. Wegzusehen darf keine Option sein. Ich bin überzeugt davon, dass Prävention, Schutz und soziale Förderung langfristig unsere Gesellschaft stärken. Hier sehe ich einen großen Auftrag und eine große Verantwortung für die Stiftung.

Die Ulrike Maria Pietsch Stiftung verbindet für mich all diese Themen. Sie steht für den Schutz von Mensch und Tier, für Gewaltprävention, soziale Verantwortung und konkrete Hilfe, dort, wo sie dringend gebraucht wird. Es ist mir eine große Motivation, gemeinsam mit meiner Großtante Projekte zu unterstützen, die nicht nur aufmerksam machen, sondern wirklich etwas bewirken, achtsam, menschlich und nachhaltig.

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