Unsere Prüf-Kriterien
für förderungswürdige Projekte
Nachhaltigkeit und Langfristigkeit
- Das Projekt erzeugt einen plausiblen, langfristigen Nutzen für die Gemeinschaft, der über kurzfristige Einzelmaßnahmen hinausgeht.
- Die Organisation hat ein tragfähiges Konzept, wie die Wirkung des Projekts über die einmalige Förderung hinaus gesichert oder verstetigt wird (z. B. Anschlussfinanzierung, Betriebskonzept, Multiplikation, lokale Verankerung)
Finanzielle Transparenz
- Die Verwendung der Fördermittel ist konkret, plausibel und detailliert aufgeschlüsselt (Budget, Kostenarten, Zweckbindung).
- Die Organisation verfügt über geeignete Maßnahmen zur finanziellen Transparenz und Kontrolle (z. B. Buchhaltung/Controlling, Vier-Augen-Prinzip, Berichts- und Prüfprozesse).
Reputation und Vertrauenswürdigkeit
- Die Organisation kann relevante Erfahrungen, belastbare Erfolge und eine nachvollziehbare Historie vorweisen, die ihre Vertrauenswürdigkeit stützen.
- Die Organisation kann geeignete Nachweise liefern (z. B. Referenzen, Evaluationsberichte, Prüfungs- oder Tätigkeitsberichte) und ist bereit, diese offenzulegen.
Bedarf und Dringlichkeit
- Das Projekt adressiert klar definierte Bedarfe der Zielgruppe und diese Bedarfe sind nachvollziehbar begründet und priorisiert (z. B. Daten, Beobachtungen, Missstände).
- Die Organisation hat ein realistisches Vorgehen für Krisen oder besondere Dringlichkeiten (z. B. Handlungspläne, Entscheidungswege, Schutzkonzepte, schnelle Mittelverwendung).
Relevanz und wirkungsvoller Einfluss
- Die Organisation misst den Projekteinfluss mit geeigneten Methoden und Indikatoren (Zielerreichung, Qualität).
- Die Organisation kann konkrete, nachvollziehbare Beispiele oder Kennzahlen für messbare Erfolge vorlegen (vorher/nachher, Zielwerte, Wirkungsnachweise).
Kapazität und Kompetenz
- Die Organisation verfügt über ausreichende Ressourcen, Fachwissen und organisatorische Kapazität, um das Projekt zuverlässig umzusetzen (Personal, Prozesse, Infrastruktur, Zeitplan).
- Die Organisation stellt sicher, dass Mitarbeitende und Ehrenamtlliche die notwendigen Kompetenzen besitzen und weiterentwickeln (z. B. Qualifizierung, Einarbeitung, Standards, Supervision).
Gemeinschaftlicher Nutzen
- Das Projekt stiftet erkennbaren gemeinschaftlichen Nutzen und liefert nachvollziehbare soziale, inklusive oder ökologische Mehrwerte.
- Die Organisation kann Beispiele aus der Vergangenheit vorweisen, die den gemeinschaftlichen Nutzen vergleichbarer Vorhaben belegen.
Innovation und Kreativität
- Das Projekt nutzt sinnvolle innovative oder kreative Ansätze zur Problemlösung, die im Kontext nachvollziehbar begründet sind (nicht „Innovation um der Innovation willen“).
- Die Organisation hat Verfahren, um Potenziale für neue Lösungen zu erkennen, zu testen und zu verbessern (z. B. Feedback, Lernen aus Daten/Erfahrungen).
Kooperation und Partnerschaften
- Die Organisation verfügt über relevante Kooperationen/Partnerschaften oder eine realistische Strategie dazu, um zusätzliche Ressourcen, Expertise oder Reichweite zu sichern.
- Die Partnerschaften tragen nachweislich oder plausibel zur Qualität, Effizienz und Wirksamkeit der Umsetzung bei (klare Rollen, Absprachen, Synergien).
Abschlusskriterien
- Die Organisation kann ihre besonderen Stärken und ihren unterscheidbaren Mehrwert gegenüber vergleichbaren Trägern klar benennen und belegen.
- Der Unterstützungsbedarf ist klar definiert, dringlich priorisiert und passt zur Förderlogik der Stiftung (Zweck, Umfang, Wirkung, Umsetzbarkeit).
- Die Organisation liefert alle wesentlichen Zusatzinformationen, Risiken, Annahmen und offenen Punkte transparent, sodass eine fundierte Förderentscheidung möglich ist.
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